Angehörige eines Menschen, der ein Organ braucht
Du begleitest einen Menschen. Nicht nur eine Behandlung.
Die Krankheit eines nahen Menschen verändert auch dein Leben. Hoffnung, Bereitschaft und Erschöpfung laufen nebeneinander.
Wo steht ihr gerade?
Vielleicht fällt das Wort Transplantation zum ersten Mal. Vielleicht wartet ihr schon lange. Du kannst direkt bei eurer Situation einsteigen.
Die ersten Gespräche über eine Transplantation →
Sabrina erzählt als meine Lebenspartnerin.
Sie beschreibt Hoffnung auf mehr gemeinsamen Alltag und die Angst, mich zu verlieren. Das ist ihre persönliche Erfahrung.
Dauernde Erreichbarkeit
Pläne bleiben vorläufig. Ein Telefon kann jederzeit wichtig werden. Gleichzeitig kann die Wartezeit Monate oder Jahre dauern.
Unterstützen, ohne sich aufzulösen
Hilfe bei Terminen, Medikamenten oder Organisation kann wertvoll sein. Aber Angehörige brauchen eigene Pausen, Kontakte und medizinische Versorgung.
Über das Schwerste sprechen
Was soll geschehen, wenn kein Organ kommt? Welche Wünsche gibt es für Notfälle? Solche Gespräche nehmen Hoffnung nicht weg. Sie schaffen Klarheit.
Was dir zusteht
Du darfst müde, wütend und hoffnungsvoll zugleich sein. Beratung und Selbsthilfe sind auch für Angehörige da.
Quellen und Einordnung
Diese Seite gibt Orientierung für Angehörige vor und nach einer möglichen Transplantation. Die persönliche Situation besprecht ihr mit dem Behandlungsteam.
AWMF: Psychosoziale Diagnostik und Behandlung vor und nach Organtransplantation
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: Warteliste und Transplantation