Deine Entscheidung
Angst und Zweifel gehören an den Tisch
Misstrauen, Kontrollverlust und die Vorstellung des eigenen Todes können stärker sein als jedes Sachargument.
Welche Angst ist es?
Die Angst, zu früh aufgegeben zu werden, braucht eine andere Antwort als die Sorge um den Körper nach dem Tod. Auch religiöse Fragen oder schlechte Erfahrungen mit Medizin verdienen eine eigene Klärung.
- Wird bis zuletzt alles für mich getan?
- Wie wird der Tod festgestellt?
- Kann meine Familie Abschied nehmen?
- Bleibt mein Körper würdevoll behandelt?
Was überprüfbar ist
Lebensrettende Behandlung hat Vorrang. Erst wenn sie erfolglos bleibt und ein vollständiger, unumkehrbarer Ausfall aller Hirnfunktionen festgestellt wurde, kann Organspende überhaupt geprüft werden. Die Feststellung folgt verbindlichen Regeln.
Was dir niemand abnehmen kann
Fakten können eine Entscheidung tragen. Sie ersetzen aber nicht deine Werte. Wenn Zweifel bleiben, sprich mit Menschen, denen du vertraust, und mit einer unabhängigen ärztlichen Person.
Was dabei zählt
Eine ehrliche Frage ist kein Angriff auf Organspende. Sie ist Teil einer informierten Entscheidung.
Quellen und Stand
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: Fragen und Antworten
- Bundesministerium für Gesundheit: Fragen zur Organspende
- Offizielles Organspende-Register
Geprüft am 25. September 2026.