ORGANSPENDEN.ORG · ORIENTIERUNG

Deine Entscheidung

Deine Entscheidung gehört dir. Ein Ja ist in Ordnung. Ein Nein ist in Ordnung. Und wenn du noch Fragen hast, darfst du dir Zeit nehmen.

Es geht nicht darum, dich zu überzeugen.

Es geht darum, dass du verstehst, worüber du entscheidest. Und darum, dass deine Familie deinen Wunsch kennt, falls du ihn eines Tages nicht mehr selbst sagen kannst.

Was in Deutschland gilt

Organe dürfen nach dem Tod nur entnommen werden, wenn eine Zustimmung vorliegt. Gibt es keine festgehaltene Entscheidung, werden die nächsten Angehörigen gefragt. Sie sollen dann so entscheiden, wie es dem bekannten oder vermuteten Willen des verstorbenen Menschen entspricht. Gibt es keine Zustimmung, findet keine Organspende statt.

Wo stehst du gerade?

Keiner dieser Wege wird hier größer oder wichtiger dargestellt als ein anderer.

Ja

Du möchtest nach deinem Tod Organe oder Gewebe spenden. Du kannst festlegen, ob das für alle oder nur für bestimmte Organe und Gewebe gilt.

Diesen Weg ansehen →

Nein

Du möchtest keine Organe oder Gewebe spenden. Auch diese Entscheidung kannst und solltest du eindeutig festhalten.

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Noch unsicher

Du möchtest erst verstehen, was genau passiert und welche Folgen deine Entscheidung für dich und deine Angehörigen haben kann.

Fragen sortieren →

Angst oder Zweifel

Manche Fragen sind sachlich. Andere berühren Tod, Abschied, Vertrauen oder die Sorge, zu früh aufgegeben zu werden. Auch dafür ist hier Platz.

Offen darüber sprechen →

Was du festhalten kannst

  • Ja, alle Organe und Gewebe dürfen gespendet werden.
  • Ja, aber nur bestimmte Organe oder Gewebe.
  • Ja, mit Ausnahme bestimmter Organe oder Gewebe.
  • Nein, ich widerspreche einer Entnahme.
  • Eine bestimmte Person soll später für mich entscheiden.

So wird dein Wunsch auffindbar

Du kannst deine Entscheidung im offiziellen Organspende-Register, auf einem Organspendeausweis oder in einer Patientenverfügung festhalten. Ein Eintrag im Register kann jederzeit geändert oder gelöscht werden. Wichtig ist außerdem: Sprich mit Menschen, denen du vertraust. Ein Dokument hilft. Ein Gespräch kann zusätzlich Klarheit schaffen.

Eine Entscheidung ist auch mental.

Der eigene Tod, Zweifel und Gespräche mit Angehörigen können belasten. Niemand muss dabei zu einem Ja gedrängt werden.

Mentale Gesundheit und Organspende →

Quellen und Stand

Geprüft am 25. September 2026. Die Regeln können sich ändern; maßgeblich sind die aktuellen amtlichen Informationen.